Love, Peace ´n´ Backbendings...!


wenn man von Liebe spricht bzw. hört, assoziiert man dieses Wort mit denjenigen die einen am Herzen liegen, die einen viel bedeuten.

Im Yoga ist "Liebe" etwas Univerelles. 

Wir wollen jedem und allem Liebe entgegenbringen.

Unserem Liebsten oder Liebste, der Familie, unseren Freunden, Bekannten oder Haustieren.

Jedoch vergessen viele, dass es nötig ist, auch den Personen Liebe zu zeigen, die wir nicht sonderlich mögen oder hassen. Das jeder Fremde genauso ein offenes Herz verdient hat, wie man selber.

Liebe ist nur das Wort für einen Zustand den wir alle wollen.

Wir alle brauchen jemanden zum Zuhören, lachen, weinen, streiten oder einfach nur zum schweigen.

Wir alle brauchen das Gefühl, dass es da noch jemanden gibt, der genauso denkt wie wir. Denn wir wollen alle verstanden werden, respektiert und angelächelt werden.

Durch unser Schubladendenken mißverstehen wir jedoch die Bedeutung dieses Wortes.

Wir unterteilen ist "Hass" und "Liebe".

Dabei ist Hass ein Teil davon.

Wenn auch der negative Aspekt.

Durch unsere Yoga Praxis wandeln wir dieses schemenhafte Denkmuster um. Wir empfinden genauso Mitgefühl für die Menschen, denen es nicht gut geht. Wir erfreuen uns an denen, die fröhlich durch das Leben gehen. Wir öffnen unser Herz denjenigen, die vor Liebe platzen und wir handeln Weise und Gleichmütig bei denen, die uns mit Skepsis und dunklen Gedanken begegnen.

 

Rückbeugen dienen uns nicht nur als Werkzeug um aus einer gebückten Haltung aufzurichten und endlich aufrecht zu laufen, sie stehen für die Offenheit und die Toleranz unseres

eigenen Denkens und Handelns.

Indem wir in den Rückbeugen tiefer atmen und somit weiter in die Übung kommen können, werden wir im Alltag netter und freundlicher dem Unbekannten und Neuen gegenüber.

Wir verschließen uns nicht mehr vor der Außenwelt, sondern rollen die Schultern zurück, stehen aufrecht und gerade und blicken unserem gegenüber direkt in die Augen, in die Seele.

Dadurch erkennen andere die Kraft, die aus unserem Herzen kommt.

Klar, sind wir dadurch auch verletzlicher, sensibler und empfindlicher.

Aber damit lernen wir nach und nach umzugehen.

wir lernen dadurch unser wahres Ich kennen.

Dieses unterscheidet sich nämlich nicht von den anderen "Ich´s".

Atman ist Brahman

Das individuelle Selbst ist das universelle Selbst

Vergleichen wir es mit einem Tropfen Wasser.

Einzeln betrachtet kann dieser nicht den Durst löschen.

Gebe den Tropfen in einen Krug Wasser und er geht in der Wassermasse ein und ist nicht wieder zu erkennen.

Dann erst können wir auch unseren Durst löschen.

Im Inneren sind wir alle gleich.

Also wenn ich meinen Mitmeschen schade,

schade ich damit nur mir selber.

Wenn ich andere verletzte,

verletzte ich nur mich selber.

Wenn ich andere hasse,

hasse ich im Grunde mich selbst.

Fange an dich und dein Leben zu lieben - mit allen Höhen und Tiefen die es für dich parat hält und du wirst über dich selbst hinaus wachsen und die wahre Bedeutung des Wortes

"Liebe" erkennen können.

Rückbeugen machen dich wach und offen für dieses Verständnis.

Sie bringen dir das Selbstbewußtsein und Vertrauen

in dein eigenes Tun und Handeln.


Vergiß: Peace, Love ´n´ Rock´n´Roll...

die neue Devise lautet: Peace, Love ´n´ Backbendings...!

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Kommentare: 3
  • #1

    Angi (Dienstag, 20 September 2011 21:20)

    Was bedeutet die "Liebe"? Welche auffallenden Unterscheidungen machst du?

  • #2

    Ronja (Samstag, 08 Oktober 2011 23:18)

    Liebe Angi,
    danke für diese schöne Beschreibung. Dank deiner wunderbaren Anleitung und meinem Mut, kann ich nun endlich auch die Brücke :-)))
    Ich umarme dich,
    Ronja

  • #3

    Angi (Sonntag, 09 Oktober 2011 06:19)

    Ich freu mich sehr, wenn ich helfen kann. Im Yoga Unterricht bin ich ja auch nur "euer Hilfsmittel" um euer wahres Potential hervor zu bringen! Ich drück dich, Ronja!