Mythos Schlange


Patanjali (Sanskrit, पतञ्जलि, Patañjali, [pʌtʌɲʤʌlɪ]) war ein indischer Gelehrter, der die heute noch vollständig überlieferten Yogasutras verfasst haben soll. In der indischen Mythologie gilt er als Inkarnation des Schlangenkönigs Shesha.

Über das Leben von Patañjali ist jedoch nichts bekannt, auch nicht wann er gelebt hat. Es ist nicht einmal sicher, ob er eine historische Persönlichkeit war. Indische Tradition setzt ihn mit dem Grammatiker gleichen Namens gleich, der im 2. Jahrhundert vor Christus lebte. Da der Wortschatz des Grammatikers und des Schreibers jedoch stark voneinander abweichen, gehen Indologen davon aus, dass es sich nicht um dieselbe Person handelt. Vielmehr sind sie aufgrund bestimmter Formulierungen, die sich auch im Buddhismus finden, der Ansicht, das Werk sei im 4. oder 5. Jahrhundert

nach Christus entstanden.

(Soweit die Information bei Wikipedia)

Die Legende über Patanjali besagt, das seine Mutter eigendlich keine Kinder kriegen konnte. Sie wollte aber so sehr eines, deshalb ging sie jeden Tag in den Tempel um dafür zu beten.

Eines guten Tages, fiel eine kleine Schlange, eine Anjali, in ihre betenden Hände und sie nahm diese mit nach Hause.

Dieser kleinen Schlange wuchs zu Patanjali heran.

Halb Mensch, halb Schlange.

Sein Anblick soll so fremd und mysteriös gewesen sein, dass er sich vor der Menschheit versteckt hielt, um ihnen keine Angst einzujagen.

 

Schon in früher Kindheit wußte Patanjali die Yoga Sutren und im Erwachsenen Alter beschloß er dieses Wissen an die Menschen weiter zu geben. Also organisierte er ein großes Event. Er bat alle Bewohner eines nahe liegenden Dorfes in einen großen Saal. Damit die Dorfbewohner nicht erschrecken, wenn sie sein Anglitz erblicken, hang er die Bühne mit einem Vorhang ab und setzte sich dahinter.

Als es dann zu diesem großen gelehrten Event kam, teilte Patanjali den Leuten seine Bedingungen mit, wenn sie wirklich diese Weisheiten lernen wollen.

1. Es durfte keiner den Raum verlassen

2. weder Trinken noch Essen oder sich erleichtern gehen

3. hinter den Vorhang schauen

Ein kleiner Junge im Saal, konnte aber nach Tagen und Stunden nicht mehr still sitzten, er musste dringend Wasser lassen.

Also schlich er sich heimlich raus, zeitgleich fragte sich ein Mann im Raum:" Wer ist dieser Patanjali und warum darf man ihn nicht angucken?" Er ging nach vorne zur Bühne und wagte einen Blick hinter den Vorhang. Patanjali war sehr erböst darüber und verwandelte alle sich im Raum befindeten Menschen zu Aschehaufen.

 

Als der kleine Junge zurück kam, sah er diese Aschehäufchen und Patanjali. Vor lauter Scham, dass er draussen war, fiel er vor Patanjali auf die Knie und bat ihn um Gnade.

Patanjali erwies sie ihm, mit der Bedingung, dass er alle Sutren auswendig lernt und so lange als Fledermaus lebt, bis ein würdiger Schüler diese Lehre empfängt.

 

Viele Jahre zogen ins Land, bis eines Tages sich ein Wanderer unter einen Baum setzte um auszuruhen. In der Stille lauschte er den Sätzen der kleinen Fledermaus, die immer wieder die Sutren von Patanjali wiederholte und bat sie schließlich sein Lehrer zu werden und dieses Wissen an ihn weiter zu geben....

Somit verbreiteten sich die Yoga Sutren über die ganze Welt.

 

Die Schlangen Haltungen stehen für diese Geschichte. Schlangen sind sehr mytische Wesen in Fernost, im Yoga.

Es gibt viele Legenden und Sagen über sie.

 

yogena cittasya padena vācāṃ
malaṃ śarīrasya ca vaidyakena
yo’pākarottaṃ pravaraṃ munīnāṃ
patañjaliṃ prañjalirānato'smi

ābāhupuruṣākāram 
śankhacakrāsidhārinaṃ
sahasraśirasaṃ svetaṃ
praṇamāmi patañjalim

Wir verbeugen uns vor dem großen Patanjali, dem individuellen Bewusstsein und somit das Mittel des Yogas,

Wir bedanken uns bei Patanjali, der uns das Yoga der

Sprache und der Grammatik gab, 
das Yoga der Medizin, das Yoga der Philosophie und Weisheit.
Vor dem hervorragendsten unter den Weisen, Patañjali, verbeugen wir uns und ehrerbietig;

der einen  Oberkörper von menschlicher Gestalt hat, 
Muschelhorn, Diskus und tausend weiße Häupter trägt
vor (diesem) Patañjali verneigen wir uns.
 

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Kommentare: 2
  • #1

    Unbekannter Verfasser (Freitag, 15 November 2013 22:27)

    Seltsame Geschichte.....Verstehe Sinn nicht....Um was dreht es sich......Frage mich warum hier stehen......

  • #2

    Angi (Samstag, 16 November 2013 07:41)

    morgen, "frage mich warum hier stehen"??? ok...sie müssen nicht alles verstehen, seien sie doch froh. diejenigen, die sich genauer damit beschäftigen, verstehen es dann auch.