what goes around - comes around ... !


"Alles kommt zu einem zurück" oder "wie es in den Wald reinschallt, so schallt es auch raus", sind bekannte Ausdrucksformen, um jemanden klar zu machen, dass man andere am besten so behandelt, wie man selbst behandelt werden möchte.

Diese Umgangsform ist eine der ältesten und wir finden sie in allen alten Schriften wieder.

Warum also leben wir nicht danach?

Warum fällt es uns so schwer nett und freundlich, selbst zu dem schlimmsten Stinkstiefel, zu sein?

Warum lassen wir unsere Wut und den Ärger oft an andere aus?

Weil die Menscheit zwar im Grunde rein und gut ist, aber durch schlechte Gewohnheiten, Erfahrungen und Umgang oft negative Gedanken hat. Es ist eine ständige Herausforderung und Aufgabe, positiv, oder wenigstens gleichmütig auf die Umwelt zu reagieren. Vorallem wenn diese negativ auf einen selbst wirkt.

Wenn wir uns allerdings bewußt machen bei unserem Denken anzufangen und dunkle Gedanken in reine, helle umzuwandeln, legen wir den ersten Stein für den Yogaweg und einen guten Umgang mit unsere Außenwelt. Denn dann gehen wir viel freundlicher und netter in den Tag hinaus. Das nehmen unsere Mitmenschen wahr und freuen sich selbst über diese Art von Energie. Vielleicht begegnen ihnen dann andere Menschen, denen sie ein kleines Stück dieser freudvollen Kraft weitergeben können...und schon haben wir einen wunderbaren Dominoeffekt, der einen kleinen Teil deiner Welt friedlicher und harmonischer stimmt.

YS 1.33

maitri karuna mudita upeksanam sukha duhkha punya apunya visayanam bhavanatah chitta prasadanam

wenn es uns gelingt ein liebevolles Gefühl den Menschen gegenüber zu hegen, die glücklicher sind als wir

Mitgefühl mit denen haben, die unglücklicher sind als wir

uns mit denen zu freuen, die etwas Wertvolles tun und uns nicht durch Irrtürmer anderer Menschen aus dem Gleichgewicht bringen zu lassen, wird in unserem geist Ruhe einkehren

(by T.K.V. Desikachar)

Im Flow Yoga bzw. Vinyasa Krama (oft als Vinyasa Flow bezeichnet) reihen wir eine Anzahl von Haltungen aneinander, so dass eine Abfolge an Bewegungen entsteht, die fließende Übergänge hat.

Wir vereinen Atmung mit Bewegung und gleiten von einer Asana in die nächste. Vielleicht verweilen wir für einige Atemzüge in einer Haltung, um uns tiefer hinein zu kommen.

Vielleicht fällt uns eine Übung leichter als eine andere.

Das alles ist ein Übungssystem um den Geist langsam ruhig werden zu lassen. Wir üben uns in Konzentration und vereinigung mit einer Thematik. Sei es einen gesetzten Fokus oder den eigenen Atem.

Wir lernen "los-zu-lassen" und können diese gelehrnte Erfahrung auf unseren Alltag projizieren. Denn im Leben fließen wir auch nur so dahin. Wir sind einen Bruchteil der Schöpfung auf diesen Planeten und wie eine Tagesfliege verschwinden wir wieder von dieser Erde.

Manch einer lebt sein Leben rutiniert und blind vor sich hin.

Durch unsere Yoga Praxis lernen wir genau hinzusehen und den Moment bewußt wahrzunehmen.

Keinen Atemzug unbewußt vorrüber gehen zu lassen und die Sinne zu schärfen. Mit dieser Fähigkeit können wir klarer und friedlicher Handeln und dieses wirkt sich positiv auf alles um uns rum aus.

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