Liebe!


Liebe dich selbst

 

Lass Schwäche, Unklarheit, Verzagtheit zu und liebe dich damit

 

In dieser Rüttel- und Schüttelbrettzeit erleben viele von uns Phasen (manchmal Stunden, Tage oder gar Wochen), in denen sie sich schwach und verzagt fühlen und im Moment nicht klar sehen, wo ihr Weg lang geht. Verurteile dich nicht dafür, das ist typisch für diese Zeit und wichtig.

 

Nimm dir bewusst Zeit für diese Körperempfindungen wie Schwäche, Schwere, Enge, Druck u.ä. und für die damit verbundenen Gefühle wie Verzagtheit, Ohnmacht, Trauer o.a.. Gehe bewusst und bejahend in diese Gefühle und sage dir: „All das darf jetzt da sein in mir. Ich bin bereit das zu fühlen und anzunehmen.“

 

Öffne dein Herz und deinen Geist dafür und sage: „Ich liebe mich mit allem, was in mir ist und was ich jetzt fühlen darf.“

Sorge in diesen Phasen besonders gut für dich. Nimm ein Bad, mach einen Spaziergang, leg dich in die Sonne (keine Sorge, die wird dieses Jahr noch oft scheinen), höre eine schöne Musik oder gönne dir einfach einen Aus-Tag im Bett.

 

Jede Ablehnung oder sich dagegen Wehren verlängern diese Phasen nur. Wir dürfen jetzt vertrauen, dass wir gut durch diese bewegten und uns bewegenden Zeit geführt werden, wenn wir uns hingeben, das Kämpfen und Durchhalten aufgeben und uns fallen lassen und uns entscheiden zu vertrauen. Sag dir liebevoll: „Ich darf jetzt schwach sein und mich auch damit lieben.“ Die stärksten Menschen sagen sich „Ich bin stark und ich darf auch schwach sein.“

(Robert Betz)

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