Meditation-Technik oder pures loslassen? Liebe oder Kontrolle?


aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, es gibt viele Lektüren, in denen beschrieben steht, wie man "meditieren" kann und soll....ist das wirklich dann Meditation? Im Yoga ist die Rede von einem achtgliedrigen Weg...

1. Yama (Moral, Ethik, Selbstdisziplin)

2. Niyama (Verhaltensregeln, wie bin ich zu dir...)

3. Asana (Körperübungen)

4. Pranayama (Atemtechniken)

5. Pratyahara (nach innen ziehen der Sinne)

6. Dharana (Konzentration)

7. Dhyana (Meditation)

8. Samadhi (Versenkung, All-Einheit, Glückseligkeit, Verwirklichung des eigene Selbst, Nirvana, Erleuchtung,...)

 

Wenn ich aber doch Techniken zum meditieren benötige, dann ist es doch erst Konzentration auf etwas und keine Meditation, oder? 

Nach viel gelese und recherchen "back to the roots" style, fand ich die Äußerungen von Krishnamurti am logischten, da es mir mehr aus dem Herzen spricht. "Meditation" braucht keine Technik-lediglich Stille und Ruhe in sich...

In Büchern wie "Das Licht in dir" oder "vollkommende Freiheit" beschreibt Krishnamurti liebevoll seine Interpretation über dieses schwer zu erfassende Thema. Schwer zu erfassen, da der Verstand dazu nicht mehr benötigt wird und Worte, wie wir sie nutzen-gleich welcher Sprache-der Beschreibung nicht wirklich mächtig sind. 

Hör auf dein Herz, lege alle Vorurteile und den Willen etwas zu wollen ab. Lass das immer hungrige Ego fasten..hier ein Link zu Krishnamurtis Worten ins Deutsche übersetzt...wunderschön!

Jiddu Krishnamurti spricht über Meditation

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