Green Wonder Gerstengras


Green Wonder
Gerstengras

Superfood im Alltagstest.

Vor kurzem kam eine freundliche Anfrage, ob ich Interesse daran hätte ein Gerstengras BIO Pulver von der Firma jomu zu testen.



So here we go!

Da ich eh sogenannte "Superfood" Nahrung bevorzuge und deshalb immer Chia Samen, Leinensamen, raw cacao, Sesam (vor allem schwarzer Sesam), mandelmus, erdnussmus und diverse Proteinbringer wie Reis-, Hanf- oder Kürbisproteine, Spirulina, etc.,... im Haus habe, wollte ich doch mal Gerstengraspulver probieren!

Hier mal kurz zusammengefasst, was die Welt und das "World wide Web" dazu wissen:

Das Gerstengras scheint ein wahrer Alleskönner zu sein, enthält dieses unglaublich viele Inhaltsstoffe, die unterschiedliche Wirkungen auf den menschlichen Körper offenbaren.
Vitamin B1: Das Vitamin B1 (Thiamin) reguliert den Stoffwechsel des Körpers und fördert auch die Nervenfunktionen, um somit mehr Vitalität und folglich ein besseres Wohlbefinden zu schaffen.
Vitamin C: Ascorbinsäure ist im Gerstengras reichlich vorhanden. So findet sich 7mal mehr Vitamin C in Gerstengras an als zum Beispiel in Orangen. Unser Körper benötigt Vitamin C, um schädliche, freie Radikale auszumerzen, die einen schadhaften Einfluss auf unser Immunsystem einnehmen können. Gleichwohl fördert die Ascorbinsäure den Aufbau vom Bindegewebe und unterstützt ebenso die Aufnahme von Eisen. Unser Körper kann Vitamin C leider nicht selbst produzieren, sodass wir diese Maßgabe täglich unterstützen müssen.
Eisen: Dieses Spurenelement gilt als lebensnotwendiges Vorkommen, welches für den Sauerstofftransport als auch die Zellbildung verantwortlich ist. Wird ein Eisenmangel diagnostiziert, so kann sich dies durch blasse Schleimhäute, schlechtes Nagelwachstum oder Müdigkeit sowie Trägheit darstellen.
Calcium: Der Kuhmilch wird ein reichliches Vorkommen von Calcium nachgesagt – das Gerstengras enthält allerdings 11mal mehr Calcium als Milch. Wer zum Beispiel aus Gründen von Laktoseintoleranz auf Milch- sowie Molkeprodukte verzichten muss, kann sich hier mit Gerstengrassaft aushelfen. Dieses gleicht einen Calciummangel aus und sorgt für einen gesunden Aufbau sowie Erhalt von Knochen als auch Zähnen.
Zink: Das Zink gehört zur Familie der Spurenelemente und sorgt im menschlichen Organismus dafür, dass Enzyme aufgenommen werden können. Diese Enzyme sind für eine Reihe von chemischen Reaktionen maßgeblich, die bei der Wundheilung oder im Kampf gegen Bakterien sowie Viren wertvoll sind.
Chlorophyll: Das Chlorophyll gilt als naturgegebener Farbstoff, der aktiv vom Gerstengras gebildet wird und somit das Gras grünen lässt. Auch auf den menschlichen Organismus wirkt das Chlorophyll aus dem Gerstengras positiv, wird demzufolge die Blutzellenerneuerung aktiviert. Die Farbpigmente helfen zudem bei etwaigen Entgiftungen und fördert die Wundheilung.
Lunasin: Dieser Wirkstoff ist vor allem als natürlicher Bremsstoff für Hautzellen bekannt. Das Lunasin ist im Gerstengras in großer Anzahl vorzufinden und kann auch bei anderen Krebsarten wie beispielsweise Prostatakrebs oder Brustkrebs hilfreich sein. Diese Wirkung konnte bereits in diversen Laboruntersuchungen bestätigt werden.
Flavonoide: Die Flavonoide werden in erster Linie als sekundäre Pflanzenstoffe bezeichnet, die mitunter dem Obst ihre reichhaltigen Farben verleihen. Gleichzeitig können Flavonoide wesentlich mehr erzielen – so sind die Stoffe für ihre entzündungshemmenden als auch antibakteriellen Eigenschaften bekannt, die sich hervorragend bei Herz-Kreislauferkrankungen oder unerwünschten Virusinfekten durchsetzen können.

(Quelle: http://www.zeitung.de/gesundheit/ernaehrung/superfoods/gerstengras/)

Das Gerstengras liefert überdurchschnittliche Mengen an den Vitaminen A, B1, B2, B6, B12, C, E, K, Folsäure, Cholin, Beta-Carotin, Biotin, Niacin und Pantothensäure. Außerdem bietet es reichlich Kalzium, Eisen, Magnesium, Bor, Zink, Kalium und 20 Aminosäuren, einschließlich der neun wesentlichen essenziellen Aminosäuren.

(Quelle: http://superfood-gesund.de/gerstengras/)

Tag 1:
Veggie zitronenkuchen mit Gerstengraspulver

Ich fang mal schlicht an und backe einen "superfood cake".
Da nun das "jomu Gerstengraspulver" angekommen ist, kann es ja losgehen.
Ich wollte es einfach halten, da ich weiß, dass viele auch backmischungen nehmen, um schnell was zu zaubern, griff ich auf eine dieser veganen Varianten zurück. Zugefügt hab ich lediglich das Gerstengraspulver, Chia Samen, leinensaat geschrottet, kokosraspeln, hanfprotein Pulver und Mandeln gemahlen.

Der Geruch ist gewöhnungsbedürftig. Es erinnert an andere Naturprodukte. Der Geschmack ist sehr lecker. Selbst meine 6. jährige Tochter ass den "super cake".



Gerstengras-Bananen-Erdnuss-smoothie

Da ich gern Smoothies mache, habe ich dieses natürlich auch gleich mit dem Gerstengraspulver ausprobiert.
Dazu nahm ich:
-Vanille sojamilch
-Banane
-Ingwer
-erdnussmus
-Chia Samen
-hanfprotein Pulver
-"Jomu Gerstengraspulver"

Sehr delikat und sättigend. Zu empfehlen. Auch Kinder geeignet. Schmeckt den Kleinen wegen der süßen Vanille sojamilch und der Banane. Ebenso wird der etwas stärkere Gerstengras Eigengeschmack mit anderen Komponenten ausgeglichen.



Tag 2:
Heute bin ich ohne Kopfweh aufgestanden. Denn merkwürdigerweise hatte ich die letzten Tage etwas Nacken und Schulterschmerzen, weshalb es bis in den Schädel zog und zum Tagesbeginn leichte Kopfweh auslöste.
Ob es am Gerstengras liegt, weiß ich nicht.
Zu dieser dunklen und kalten Jahreszeit, wird jeder von Müdigkeit, Trägheit und Missmut geplagt. All das hält sich grundsätzlich bei mir in Grenzen. Da ich stets superfood Nahrung konsumiere, ist es schwer zu sagen, ob das Gerstengras mich nun besser munter macht. In diesem Fall spüre ich keine Veränderung bislang.

Tag 3 - Tag 14

Um euch ein bestmögliches Feedback geben zu können, fasse ich die restlichen Tage zusammen!

Kopfweh war über die gesamte Testdauer weg!
Ich habe das Gerstengras täglich morgens und teils abends in einem Smoothie getrunken.
Auch in Glasuren für Kuchen lässt es sich gut verarbeiten und in pancakes.
Der pure Geschmack von Gerstengas ist wie bei vielen Dingen Geschmacksache, doch als Zusatz-superfood in Säften oder Smoothies schmeckt man es nicht.

Nun, nach 3 Tagen ohne Gerstenggras, hatte ich heute zum ersten mal kurz Kopfweh wieder.
Hervorgerufen durch unsere Technik von Laptop, Handy, Tablet...

Mein Fazit:
Das Bio Gerstengras der Firma Jomu ist gut verträglich.
Hat positive Effekte und ich konnte keine Nachteile erkennen oder fühlen.
Ich würde es denen empfehlen, die strahlungsquellen ausgesetzt sind. D.h. Im Büro am PC arbeiten, Handys am Ohr haben, etc.,...da diese Menschen öfter Kopfweh oder müde Augen haben als Menschen, die kaum Technik nutzen!
Es ist eine gute Ergänzung zur basischen Ernährung und wird absofort in meinen superfood Schrank mit aufgenommen.

Eure
Angi

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